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Mädchen und Jungen

Die  MUED  widmet sich auch dem Genderaspekt. In der Arbeitsgruppe „Mädchen und Jungen im Mathematikunterricht“ wurden Handlungsvorschläge entwickelt, die sich vor allem auf Unterrichts materialien, aber auch auf die Methodik  und auf die Interaktionsformen im Unterricht beziehen.
Die MUED vergibt seit 1994 den Frauenschuh für das mädchenfreundliche Mathematikschulbuch des Jahres.
Mehr zum Thema Mädchen und Jungen im Mathematikunterricht findet man auch in unserem Shop in der Broschüre Aus der Welt der Jugendlichen“.

Auf Jungen achtet man einfach mehr
Helga Jungwirth zeigt in ihrer Studie, dass sich zwischen Mädchen und Lehrpersonen andere Interaktionsmuster mit zugehörigen Deutungen herausbilden als zwischen Jungen und Lehrpersonen und macht darauf aufmerksam, dass in diesen Interaktionen und deren Deutungen alle Beteiligten aktiv mitwirken, die Mädchen also nicht nur Opfer einer übermächtigen Situation sind, sondern sie in gewisser Weise mitgestalten. Jungen schneiden beim fragend-entwickelnden Unterricht besser ab, Mädchen verweigern sich bei dieser Interaktionsform. Kooperative Lernmethoden sind deshalb auch unter dem Genderaspekt die bessere Alternative.

Mathematik und Weiblichkeit
Obwohl auch neuere Untersuchungen zeigen, dass die Mathematik-begabung zwischen Jungen und Mädchen nicht groß differiert, findet man immer noch eine große Unterrepräsentanz der Mädchen und Frauen in mathematischen Bereichen.
Gleichzeitig nimmt die Mathematik zunehmend eine größere Schlüsselposition ein in der beruflichen Zukunft von Jugendlichen.

In der Grundschule und der Orientierungsstufe sind die Mädchen meist noch motiviert, Mathematik zu lernen.
Die Einstellung zum Fach und zur Mathematikleistung aber sinkt bei vielen Mädchen, während das Interesse am anderen Geschlecht wächst. Mathematik und Weiblichkeit scheint auseinander zu driften. Dies geschieht gerade  in der Pubertätsphase, in der ihre berufliche Orientierung startet. (Irmgard Eckelt)
Hier gilt es, die Mädchen in ihrer positiven Einstellung zur Mathematik zu ermutigen, solange sie noch vorhanden ist. „Mathe ist sexy“
Im Gegensatz zu dem Bild, das einige amerikanische Student-Innen als Vorstellung von einer guten Mathematikschülerin nannten:
„Anne hat wahrscheinlich Sommersprossen, trägt eine Brille und ist sehr logisch. Man würde sie mehr respektieren, wenn sie ein Junge wäre.“ (aus der Diplom-Arbeit von Isabella Pinker)

Buchtipps zum Thema

 

 

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